Die Furcht Gottes

Für Christen ist das Wort Gottes das Maß aller Dinge, richtig? Wir wissen, dass es verboten ist, der Bibel etwas hinzuzufügen, oder etwas hinwegzunehmen. (Siehe 5. Mose 4, 2; Sprüche 30, 6; und Offenbarung 22, 18)

Aber wenn es um den Begriff „die Furcht Gottes“ geht, dann bekommt man den Eindruck, dass er in allen deutschsprachigen Bibeln wegradiert, gelöscht, umschrieben, oder zumindest ausgeklammert ist.

Dabei steht es ganz klar und eindeutig in der Bibel:

„Erweist allen Ehre; liebt die Bruderschaft; fürchtet Gott; ehrt den König.“ (1. Petrus 2, 17).

„Und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre! Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und Meer und Wasserquellen gemacht hat!“ (Offenbarung 14, 7)

Jesus selbst sagt zu seinen Jüngern: „Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und nach diesem nichts weiter zu tun vermögen! Ich will euch aber sagen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten macht hat, in die Hölle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen fürchtet!“ (Lukas 12, 4 & 5)

Hier geht es nicht um Angst, sondern um Furcht. Nicht Ehrfurcht, sondern Furcht. Obwohl „Angst“ und „Furcht“ zwei ganz unterschiedliche Konzepte sind, haben sich die beiden Begriffe im deutschen Bewusstsein insofern verbunden, dass der Mensch an „Angst“ denkt, wenn er das Wort „Gottesfurcht“ oder die Formulierung „die Furcht Gottes“ hört, und sofort gehen die Warnsignale los: „Hey, ich lass mich doch nicht einschüchtern“. „Ich bin doch kein Angsthase“, „Gott ist doch die Liebe“, „Gott will bestimmt nicht, dass ich Angst vor ihm habe“, und so weiter.

Die beiden Begriffe müssen wir zunächst unterscheiden:

  • Angst ist ungreifbar und irrational
  • Furcht ist begründet und rational

Wenn wir „die Furcht Gottes“ nochmal nüchtern anschauen, dann werden wir merken, warum diese Furcht eine zentrale Rolle im Wandel mit Gott und einem erfüllten Leben spielt.

„Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang; und Erkenntnis des allein Heiligen ist Einsicht.“ (Sprüche 9, 10)

Die Furcht des HERRN bedeutet, das Böse zu hassen. Hochmut und Stolz und bösen Wandel und einen ränkevollen (perversen, verlogenen) Mund, das hasse ich.“ (Sprüche 8, 13)

Mit anderen Worten:

  • durch die Furcht Gottes wissen wir, wie wir handeln sollen
  • durch die Furcht Gottes meiden wir das Böse, weil es uns von der Gemeinschaft mit Gott trennt

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Der zentrale Gedanke dabei ist wie folgt:

  • Gott liebt mich
  • Gott will Gemeinschaft mit mir haben
  • Gott hasst das Böse und kann mit dem Bösen keine Gemeinschaft haben
  • Wenn ich Gemeinschaft mit Gott haben möchte, muss ich das meiden, was er hasst

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Furcht spielt aus folgendem Grund eine wichtige Rolle:

  • Satan und alles, wofür er steht, wird am Ende in den Feuersee geworfen
  • Alles, was Gott hasst, wird am Ende in den Feuersee geworfen
  • Der Gedanke, uns mit etwas zu identifizeren, das Gott hasst sollte uns daher mit Furcht erfüllen

Aber den Feigen und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod1.“ (Offenbarung 21, 8)

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Daher, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht nur wie in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern!“ (Philipper 2, 12)

  • Das sind klare Worte
  • Wir sollen die Gemeinschaft mit Gott und unsere Berufung sehr ernst nehmen
  • Der Gedanke, etwas zwischen dich und Gott kommen zu lassen, sollte dich Zittern lassen

Das Wort „Furcht“ heißt buchstäblich: Terror, Schrecken!

Die Furcht Gottes und die Liebe Gottes sind keine Wiedersprüche, sondern biede sind Teil des Wesens Gottes. Folgende Geschichte kann uns helfen, die Furcht, den Terror, den Schrecken Gottes zu verstehen:

Eine Mutter ist mit ihren kleinen Kindern in der Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses. Während die Mutter in der Küche beschäftigt ist, spielen die Kinder im Kinderzimmer. Irgendwann merkt die Mutter, dass es still geworden ist. Sie hört die Kinder nicht mehr, und sie geht ins Kinderhzimmer, um nachzusehen. Das Fenster steht sperrangelweit offen, ein Stuhl davor, und die Kinder sind nicht im Zimmer.

Das Herz der Mutter bleibt fast stehen. Ihre Knie werden schwach. Sie geht zum Fenster. Was wird sie sehen, wenn sie hinunterschaut?

Das Gefühl der Mutter, ihren blanken Terror, ihren furchtbaren Schrecken, lassen sich mit der Furcht Gottes vergleichen.

Diesen Schrecken, diesen Terror, und noch viel mehr, hat Jesus am Kreuz gespürt, als der Vater sein Angesicht vor ihm verborgen hat, und Jesus laut schrie:

„Mein Gott! Mein Gott! Warum hast du mich verlassen?“ (Matthäus 27, 46)

Im Alten Testament wird Gott an einer Stelle „der Schrecken Isaaks“ genannt. (1. Mose 31, 42 & 53) Isaak hat auch etwas von dem geschmeckt, was Jesus am Kreuz schmeckte: der eigene Vater hob das Messer und: „Vater!? Du willst doch nicht etwa…?!“ muss Isaak in dem Moment des Terrors, des Schreckens gedacht haben.

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn für uns gab. Gottes Liebe ist viel größer als die Liebe einer Mutter. Gott ist die Liebe in Person. Wenn Gott sieht, dass ein Mensch sich von ihm abwendet, die Sünde wählt und sich dem Abgrund zuwendet, zerreisst es sein Herz; es ist der pure Terror für Gott, die Furcht Gottes. Auch wir sollten diese Furcht sprüren. Bei dem Gedanken, dass ein Mensch von Gott ewig getrennt werden kann, sollten wir vor Furcht zittern, und von Terror und Schrecken ergriffen werden.

Die Mutter schaut zum Fenster hinaus und sieht … nichts!

Dann hört sie ein Kichern aus der Ecke des Kinderzimmers; die Kinder hatten das Fenster geöffnet und sich dann im Schrank versteckt. Mit abschließbaren Fensterhebern wäre das Ganze natürlich nicht passiert.

Die meisten Eltern können solche oder ähnliche Geschichten erzählen. Die Furcht, der Schrecken beim Gedanken, ein Kind könnte sich ins Unglück stürzen, gibt uns einen kleinen Einblick in die Furcht Gottes.

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Wie sieht denn die praktische Umsetzung aus?

Wir leben in einer Zeit des Kompromisses, der Lauheit. Menschen spielen mit dem Feuer.

Aus der Perspektive der Kirchengeschichte befinden wir uns in der Zeit von Laodizea:

„Und der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt der „Amen“, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist, und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ (Offenbarung 3, 14-16)

  • Jesus toleriert keine Lauheit
  • Jesus verlangt Klarheit in Wort und Tat
  • Wir müssen unsere Werke an Gottes Wort prüfen

Ein falsches Verständnis von Gnade führt zum Verwerfen der Furcht Gottes.

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Gnade bedeutet nicht, dass wir leben können wie die Welt, weil Gott uns ja sowieso liebt.

Gnade bedeutet, dass wir die Möglichkeit haben, heilig zu leben, weil Gott uns liebt.

Als Kinder des Gehorsams passt euch nicht den Begierden an, die früher in eurer Unwissenheit herrschten, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig. Denn es steht geschrieben: ‚Seid heilig, denn ich bin heilig‘. Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne ansehen der Person nach eines jeden Werk richtet, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht!“ (1. Petrus 1, 14-17)

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Es wird vielleicht einer sagen: ‚Es steht doch geschrieben: „Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht“ (2. Timotheus 1, 7). Das Wort, das hier benutzt wird, bedeutet: „Ängstlichkeit“, „Schüchternheit“, auf Englisch auch: „faithlessness“ (Treulosigkeit).

  • Mit anderen Worten: eine Angst oder Schüchternheit, die zu Treulosigkeit führt
  • Gott hat uns keine Änglichkeit oder Schüchternheit gegeben (das haben wir schon von Natur!)
  • Ängstlichkeit kann dazu führen, dass wir uns anpassen, weil wir nicht auffallen wollen

Als Salz und Licht dieser Welt (Matthäus 5, 13 & 14) dürfen wir nicht angepasst sein.

  • Salz würzt und bewahrt
  • Licht zeigt den Weg und wärmt

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Wird Gott die Kirchen und Gemeinden der heutigen Zeit eines Tages fragen müssen, warum sie die Gesellschaft dermaßen ins Verderben haben gehen lassen?

Wird Gott die Kirchen und Gemeinden der heutigen Zeit eines Tages fragen müssen, warum sie ihr eigenes Licht ausgeschaltet und mit der Welt in die Finsternis mitgelaufen sind, anstatt der Welt den Weg zurück in die Gemeinschaft mit Gott zu weisen?

Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch! Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht sollen nicht einmal unter euch genannt werden, wie es Heiligen geziemt; auch Unanständigkeit und albernes Geschwätz (buffoonery) und Witzelei (vulgäre Schlagfertigkeit), die sich nicht geziemen, statt dessen aber Danksagung. Denn dies sollt ihr wissen und erkennen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – er ist ein Götzendiener – ein Erbteil hat in dem Reich Christi und Gottes.“ (Epheser 5, 1-5)

  • Gott ändert sich nicht.
  • Gott passt sich dem 21. Jahrhundert nicht an.

Die Gesellschaft sollte in den Kirchen und in den Gemeinden den Maßstab in Bezug auf alle wesentlichen Aspekte des Lebens finden, weil die Kirchen und Gemeinden den Maßstab Gottes, sein heiliges Wort, anwenden.

In allen wesentlichen Lebensbereichen sollten die Kirchen und Gemeinden Salz und Licht sein:

  • Ehe und Familie
  • Arbeit
  • Bildung
  • Politik
  • soziales Engagement

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Hierzu zwei praktische Beispiele:

In der heutigen Zeit sagen einige Christen, vorehelicher Geschlechtsverkehr sei keine Unzucht, wenn zwei sich lieben und sowieso heiraten wollen. Das ist eine List Satans (Siehe die Predigt: „Die Waffenrüstung Gottes)

Es ist die gleiche Lüge wie im Garten Eden: Was gut aussieht und gut schmeckt muss auch gut sein. Die Schlange (Satan) benutzt deinen gesunden Menschenverstand, um dich zu belügen.

  • Nicht der gesunde Menschenverstand ist der Weisheit Anfang
  • Die Furcht Gottes ist der Weisheit Anfang

Der gesunde Menschenverstand sagt: „Ist doch nicht schlimm, wir heiraten ja bald“

Das Wort Gottes sagt: Wartet, bis ihr (vor Gott) verheiratet seid

Manche machen aus der Hochzeitsfeier einen echten Götzen.

  • Es muss eine ausgefallene, teure Feier sein, von der man noch viele Jahre reden wird
  • Die Vorbereitungen können sehr lange dauern und in dieser Zeit fallen manche in Versuchung

Eine standesamtliche Trauung mit einer sehr schönen kirchlichen Hochzeit am folgenden Tag kann sich jeder leisten:

  • Freunde und Verwandte helfen gern bei der Dekoration, dem Essen und der Unterhaltung
  • Im Mittelpunkt steht die Liebe, die Freude und Gottes Segen

Noch einmal zur Klarheit:

  • Liebe ist nicht Sünde
  • Vorehelicher Geschlechtsverkehr ist Sünde

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Das andere praktische Beispiel ist das Fluchen und über andere lästern

In Jakobus 3, 10 lesen wir:

„Aus demselben Mund geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder sollte nicht so sein.“

Mit unserer Zunge lenken wir unser eigenes Leben und den Lauf der Dinge.

Vielleicht sagt einer: Ich musste ein klares Wort sprechen – und meint damit ein Schimpfwort…

Gottes Wort sagt:

„Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was darüber hinausgeht ist vom Bösen.“ (Matthäus 5, 37)

  • Der Mensch, der seine Zunge unter Kontrolle hat, kann auch seinen ganzen Körper beherrschen
  • Der Mensch, der Gott fürchtet, benutzt seine Zunge zum Segnen, zum Lehren, zum Ermahnen,..

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Manche werden vielleicht sagen:

  • Ich verliere meine Freunde, wenn ich Klartext rede.
  • Man soll nicht gesetzlich sein.
  • Gott liebt uns doch.
  • Keiner ist perfekt.

Dazu:

  • Sei in erster Linie Gottes Freund, und hilf anderen, auch seine Freunde zu werden.
  • „gesetzlich sein“ bedeutet Regeln blind befolgen, aber wir sollen in Gottesfurcht leben.
  • Weil Gott uns liebt, will er, dass wir das lieben, was er liebt und das hassen, was er hasst.
  • Gott ist perfekt und wir sollten von ganzem Herzen uns auch danach ausstrecken, selbst wenn wir wissen, dass wir immer wieder Fehler machen. Unsere Fehler sollten uns in die Buße treiben.

„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1, 8 & 9).

„Doch bei dir ist Vergebung, damit man dich fürchte.“ (Psalm 130, 4)

  • Gott hat selbst mit seinem Blut bezahlt, damit uns Vergebung zuteil werden kann; das zeigt uns, wie ernst die Konsequenzen der Sünde sind. Wir fürchten Gott, weil jeder von uns sündigt und immer wieder zu Gottes Gnadenthron kommen darf und muss, um Vergebung zu empfangen.
  • Wir müssen nicht grübeln und überlegen, ob wir noch eine Sünde vergessen haben. Es geht darum, dass wir nicht bewusst sündigen und es auf die leichte Schulter nehmen.

Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt, sondern der aus Gott Geborene bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an.“ (1. Johannes 5, 18).

  • Wenn du von neuem geboren bist, führst du keinen Lebensstil der Sünde und du liebst die Sünde nicht.
  • Wenn du doch sündigst – und jeder sündigt – dann darfst und sollst du deine Sünde vor Gott bekennen und ihn um Vergebung bitten.
  • Wenn du Jesus nachgefolgt bist und dich dann der Welt angepasst und in manchen Lebensbereichen einen Lebensstil der Sünde angenommen hast, dann bitte Gott um Vergebung und bringe die Dinge in Ordnung. Es ist nie zu spät, einen Neuanfang zu machen. Ein Pastor oder Seelsorger deines Vertrauens kann dir helfen und mit dir beten, falls du alleine nicht weiter weißt. Du kannst auch gerne auf das in dieser Webseite angegebene Kontaktformular schreiben und wir werden für dich beten und, wenn du möchtest, Kontakt zu dir aufnehmen.

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Schließlich lesen wir in 2. Korinther 5, 11:

„Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir Menschen.

(In der englischen Übersetzung steht hier: „the terror of God“)

Mit anderen Worten, wenn wir die Schrecklichkeit der Sünde und der ewigen Trennung von Gott, von seiner Liebe, von der Gemeinschaft mit ihm kennen, dann werden wir mit mehr Überzeugung und Dringlichkeit mit Menschen reden, ja sogar versuchen, sie zu überreden.

Wenn wir als Nachfolger Jesu in der Furcht Gottes leben und in der Gemeinschaft mit ihm bleiben, dann könnte folgendes Szenario sich in unseren Versammlungen abspielen:

Wenn aber alle weissagen und irgendein Ungläubiger oder Unkundiger kommt herein, so wird er von allen überführt, von allen beurteilt; das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so wird er auf sein Angesicht fallen und wird Gott anbeten und verkündigen, dass Gott wirklich unter euch ist.“ (1. Kor 14. 24 & 25)

  • Weissagen bedeutet in erster Linie, das Wort Gottes in Klarheit und Autorität zu verkündigen
  • Durch die Verkündigung des Wortes Gottes überführt der Heilige Geist die Menschen

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Der Heilige Geist überführt jedoch zuerst die Gemeinde und dann die Welt, wie geschrieben steht: „Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?“ (1. Petrus 4, 17)

Mit einem neuen Verständnis der Furcht Gottes werden wir weiser sein und ein Leben führen, dass für andere zum Vorbild, Gott unserem Vater zur Freude und uns selbst zum Segen ist.

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(KCC, Jasmin Böker, 11.02.2018)

1 „Tod“ bedeutet Trennung von Gott; der zweite Tod ist die ewige Trennung von Gott